Interview: Schüleraustausch
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Schüleraustausch: Drei Fragen an Thomas Terbeck
Thomas Terbeck ist Gründer von weltweiser, Initiator der WELTBÜRGER-Stipendien und Autor des Schüleraustauschratgebers Handbuch Fernweh.
1. Das klassische Zielland für einen Schüleraustausch sind sicherlich die USA. Welche Alternativen gibt es?
Bei den rund 19.000 deutschen Schülerinnen und Schülern, die 2011/2012 an einem Auslandsaufenthalt mit Schulbesuch teilnehmen, steht das Gastland USA mit circa 7.400 Austauschschülern nach wie vor hoch im Kurs. Aber auch Kanada, Australien und Neuseeland werden immer populärer. Darüber hinaus kann man sich für ein europäisches, asiatisches oder südamerikanisches Gastland entscheiden.
2. Wenn man sich für einen Schüleraustausch entschieden hat, woran erkennt man eine gute Schüleraustauschorganisation?
Das wichtigste Merkmal ist die Qualität der Betreuung vor, während und nach der Zeit im Ausland. Dazu zählt eine intensive Vorbereitung in Einzelgesprächen und Gruppenseminaren, informative schriftlichen Materialien, und vor allem eine persönliche Betreuung während des Aufenthalts inklusive verantwortungsvollem Problemmanagement. Eine Nachbereitung nach der Rückkehr gehört aus unserer Sicht ebenfalls dazu. Gute Qualität zeichnet sich nicht zuletzt durch Preistransparenz, eine gute Erreichbarkeit der Ansprechpartner oder geduldiges Auseinandersetzen mit kritischen Fragen aus.
3. Welche Grundvoraussetzungen muss man mitbringen, um an einem Schüleraustauschprogramm teilnehmen zu können?
In erster Linie müssen die Bewerber Interesse am Leben in einer fremden Kultur zeigen. Sie sollten die Bereitschaft mitbringen, sich in eine neue Familie auf Zeit und in ein unbekanntes Schulsystem zu integrieren. Weitreichende Kenntnisse der Sprache des Gastlandes werden von den Teilnehmern hingegen in der Regel nicht erwartet. Neben kultureller Offenheit und Toleranz sollten die Bewerber einen mindestens befriedigenden Notendurchschnitt vorweisen können.
Weitere Infos:
www.schueleraustausch-weltweit.de

